Demokratie stärken

Als die AfD in meinem Berliner Heimatbezirk Lichtenberg in den Umfragewerten nach oben schoss, war für mich klar: Ich gehe in die Politik, um dem etwas entgegenzusetzen. Denn was in Lichtenberg passierte, was sich in Dörfern wie Jamel in Mecklenburg-Vorpommern abspielt, gilt für ganz Europa: Der Rechtspopulismus ist auf dem Vormarsch, die Europäische Idee wird von allen Seiten angegriffen, und Hass und Hetze nehmen zu. Wie schnell das in tödliche Gewalt umschlagen kann, zeigt der rassistische Anschlag in Hanau.

Wir brauchen viele Menschen, in allen Ecken Europas, die sich dem entgegenstellen und sich für Demokratie und ein gutes Miteinander einsetzen. Es ist mir wichtig, mit meiner Arbeit diese Menschen zu unterstützen – die Umweltinitiative in Polen, deren Vertreter*innen durch Drohungen zum Schweigen gebracht werden sollen, das Ehepaar Horst und Birgit Lohmeyer, das in Jamel lebt und jedes Jahr ein Demokratiefestival veranstaltet oder die Bildungsinitiative Ferhat Unvar, die deutschlandweit Empowerment-Workshops für von Rassismus betroffene Schüler*innen durchführt. Das Motto der EU ist „In Vielfalt geeint“ – und ich will all jene unterstützen, die diese wunderbare Idee mit Leben füllen.

Kommunalpolitisch Aktive und Interessierte aus mehreren Bundesländern haben mich vom 4.-7. November in Brüssel besucht. Hier erfahrt ihr mehr:
EU-Visa sind ein wirksames Instrument zur Unterstützung gefährdeter Menschenrechtsverteidiger*innen, die sich außerhalb der EU aufhalten. Leider ist es für sie häufig immer noch enorm schwierig, an solche Visa zu kommen. Ich habe eine Konferenz in Spanien zu diesem Thema initiiert.
50 junge Teilnehmer*innen sind nach Brüssel gekommen - darunter politisch und ehrenamtlich Aktive und Mitglieder einer Initiative junger Geflüchteter in Mecklenburg-Vorpommern. Hier lest ihr mehr über ihre Eindrücke:
Für die Reise vom 4.-8. November könnt ihr euch noch bis zum 18. September anmelden!
Diesen Juni war ich wieder auf der Oder unterwegs. Mir war klar: Die Oder braucht Entlastung und konkrete Schritte, um ein erneutes Fisch- und Muschelsterben zu verhindern. Daher stand meine zweite Tour unter dem Motto „Alles wieder im Fluss?”.
Knapp ein Jahr nach der verheerenden Umweltkatastrophe und meiner ersten Reise an die Oder gehe ich erneut auf Tour entlang des Flusses, vom 18. bis 22. Juni.
Ländliche Räume, Europa und die Bürgermeister*innen-Wahl in Schwerin – das waren die Kernthemen beim grünen Landesparteitag in Mecklenburg-Vorpommern letztes Wochenende. Ich war dabei.
Letzte Woche habe ich die Außenstelle Waldeck-Dommerstorf des Stasi-Unterlagen-Archivs Rostock und die Dokumentations- und Gedenkstätte in der ehemaligen Stasi-Untersuchungshaftanstalt besucht. Meine Eindrücke:
Das Ökosystem Oder ist fragil und derzeit extrem geschwächt. Gemeinsam mit deutschen und polnischen Expert*innen haben wir bei einer Konferenz der grünen Fraktionen in Brandenburg und im Bundestag diskutiert, wie die Oder geschützt und nachhaltig genutzt werden kann.
Wir dürfen im Zuge von #Qatargate nicht den Fehler machen, alle NGOs zu kriminalisieren. Das habe ich im Plenum klargestellt.
Vor Kurzem fand mein Neujahrsbrunch zum Thema "Europa in einer Welt im Umbruch" statt. Eingeladen war die kanadisch-afghanische Menschenrechtsaktivistin und Autorin Nahid Shahalimi.
Das massenhafte Fisch- und Muschelsterben in der Oder im vergangenen Sommer hat die Grenzen dieses Ökosystems aufgezeigt. Warum der Oderausbau keinen Sinn macht und welche Folgen er hätte - das erklären Menschen aus der Region in meinem neuen Video: