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Neuer Rückenwind für den Campus für Demokratie

Auf dem Gelände der ehemaligen Stasi-Zentrale in Berlin-Lichtenberg gibt es jetzt ein neues Informations- und Leitwegesystem – viele Pressevertreter*innen bei der Einweihung dabei. Insgesamt 21 digitale und analoge Informationsstelen erleichtern den Besucher*innen nun auf dem großen, bisher sehr unübersichtlichem Areal die Orientierung.

Mit mir waren an dem Tag zahlreiche Politiker*innen vor Ort, so u.a. die Bundestagsabgeordnete und Vorsitzende des Kulturausschusses Katrin Budde, der Stadtentwicklungssenator Andreas Geisel (SPD), Bezirksbürgermeister Michael Grunst (Linke) und Tom Sello, der Landesbeauftragte zur Aufarbeitung der SED-Diktatur.

Ein positives Signal: Alle beteiligten Akteure bedauerten den Stillstand der letzten Jahre und äußerten sich entschlossen, das Areal endlich zu einem „öffentlichen Kultur-, Bildungs-, Erinnerungs- sowie Verwaltungsstandort“ zu entwickeln – so, wie es der Berliner Koalitionsvertrag vorsieht. Als Vorsitzende des überparteilichen Fördervereins „Campus für Demokratie“ engagiere ich mich seit vielen Jahren für eine Weiterentwicklung des ca. 70.000 Quadratmeter großen Areals, von dem derzeit ein großer Teil leer steht –  und das in einer so verkehrsgünstigen Lage!

Dabei ist die größte Hürde die komplexe Eigentümerstruktur aus Bund, Land, Bezirk und Privateigentümer*innen, die nur überwunden werden kann, wenn alle Akteure gemeinsam und entschlossen nach einer Lösung suchen. Wichtigste Nachricht des Tages war daher die Ankündigung von Stadtentwicklungssenator Andreas Geisel (SPD), dass das Land Berlin den Bebauungsplan für das Areal übernimmt und somit den Bezirk Lichtenberg entlastet. Bis 2025 soll nun ein Entwicklungsplan für das Areal entstehen. Ideen haben wir genug!

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