Im Iran sind Minderheiten zunehmend Ziel brutaler Repression. Besonders betroffen sind die Bahá’ís. Schikanen, willkürlichen Festnahmen, Beschlagnahmungen von Eigentum, die Gewalt nimmt stetig zu und viele Familien leben in ständiger Angst., Es handelt sich um systematisch Angriffe des islamischen Regimes auf Minderheiten. In meiner Plenarrede am 26. November, habe ich die massiven Menschenrechtsverletzungen klar verurteilt und gefordert, dass die EU endlich konkrete Maßnahmen gegen das iranische Regime ergreift.
Meine Rede
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenUnsere Resolution
Am 27. November 2025 hat das Europäische Parlament eine Resolution verabschiedet. Diese:
- verurteilt die systematische Unterdrückung und verstärkte Verfolgung der Bahá’í-Gemeinschaft scharf,
- fordert ein sofortiges Ende der Gewalt und die Freilassung aller, die wegen ihres Glaubens inhaftiert wurden,
- weist auf die geschlechtsspezifische Verfolgung von Bahá’í-Frauen hin, die zwei Drittel aller Inhaftierten Bahá’ís ausmachen,
- verurteilt die steigende Zahl der Hinrichtungen im Iran und fordern die Regierung auf, aufzuhören, die Todesstrafe als Instrument politischer und religiöser Unterdrückung zu missbrauchen,
- verlangt Entschädigungen für die Betroffenen, die Rückgabe beschlagnahmter Güter und freien Zugang zu Bildung, Arbeit und öffentlichen Dienstleistungen für Bahá’ís,
- ruft die EU-Mitgliedstaaten auf, diese schweren Menschenrechtsverletzungen zu thematisieren und gezielt Sanktionen gegen Verantwortliche für die Verfolgung der Bahá’ís zu verhängen,
- und erneuert unsere Forderung, die IRGC als terroristische Organisation einzustufen und die EU-Sanktionsliste auszuweiten.