Vor vier Jahren starb Jina Mahsa Amini im Krankenhaus, nachdem sie von der iranischen Sittenpolizei festgenommen worden war. Ihr Tod löste die landesweite Protestbewegung „Woman, Life, Freedom“ aus. Vier Jahre später konnte das Regime diese Forderung nach Freiheit nicht zum Schweigen bringen – doch die Menschen im Iran zahlen weiterhin einen hohen Preis dafür.
Das Regime reagierte auf die Proteste mit brutaler Gewalt. Sicherheitskräfte töteten Hunderte Demonstrierende, darunter Kinder, und nahmen Zehntausende willkürlich fest. Folter, sexualisierte Gewalt, Todesurteile und Hinrichtungen wurden eingesetzt, um Protest und Widerstand zu unterdrücken. Die Repressionen halten bis heute an.
Meine Rede:
Zum vierten Todestag von Jina Mahsa Amini habe ich in meiner Plenarrede betont: Diese Generation hat den Iran verändert, auch wenn sie das Regime noch nicht verändert hat. Wir können Freiheit nicht von außen in den Iran bringen. Aber ich werde mich weiter dafür einsetzen, diejenigen zu unterstützen, die im Iran selbst alles dafür riskieren.
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