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„Stiller Marsch gegen Rassismus“ und ein Arbeitseinsatz im Buddenhagener Moor

„Rassismus tötet“: Unter diesem Motto fand am vergangenen Wochenende in Stralsund ein stiller Protestmarsch statt – ich habe teilgenommen. Der Marsch, organisiert von Tutmonde e.V., Fridays For Future Stralsund und der Grünen Jugend Stralsund führte vom Neuen Markt durch die Altstadt zum Alten Markt.

Knapp zwei Jahre ist es her, dass in Hanau zehn Menschen gewaltsam aus dem Leben gerissen wurden. Dies konnte geschehen, weil ein Rassist trotz seiner behördlich bekannten psychischen Auffälligkeiten legal Waffen besitzen durfte. Im Internet und durch sein Umfeld hatte er sich immer weiter radikalisiert.

Diese Tat hat uns erneut gezeigt, dass nicht nur Rassismus selbst, sondern auch das Wegsehen durch Behörden und Gesellschaft tödlich sein kann. Der Anschlag in Hanau stand am vergangenen Freitag stellvertretend für viele sinnlose und grausame Gewalttaten und den Hass von rechts. Wir wollen nicht wegsehen – und so war ich froh, dass sich an diesem Tag so viele Menschen diesem Gedenkmarsch angeschlossen und Flagge gezeigt haben.

 

Besuch im Ozeaneum

Im Anschluss an den Marsch besuchte ich das Ozeaneum in Stralsund. Ich genieße es jedes Mal, das Treiben unter Wasser zu erleben und die neuen Ausstellungen zu erkunden. Die „1:1 Riesen der Meere“-Ausstellung hat mich diesmal besonders beeindruckt

 

Arbeitseinsatz im Buddenhagener Moor

Am Samstag war ich schließlich im Buddenhagener Moor bei einem Arbeitseinsatz. Moore liegen mir seit jeher besonders am Herzen: Durch ihre enormen CO2-Speicherkapazitäten leisten sie einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz, und als Heimat seltener Tier- und Pflanzenarten auch für die Biodiversität. Im Rahmen der „Grünen Begegnungen“, organisiert von der Dauerwaldstiftung, ging es bis zu den Knöcheln ab ins Moorwasser, um Birken und Kiefern zu beschneiden. Forstmann Eckhard Wenzlaff erklärte uns, dass gerade diese Gewächse dem Moor das Wasser entziehen. Bäume beseitigen heißt also in diesem Fall: Umweltschutz!

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