Teilen:

Europäisches Parlament bestätigt iranischen Cyberangriff auf mich und mein Team

Bereits im März informierte mich der Verfassungsschutz darüber, dass mein Büro und ich Ziel eines iranischen Cyberangriffs geworden sind. Knapp zwei Monate später, bestätigt jetzt auch das Europäische Parlament den Vorfall auf offiziellen Kanälen.

Parlamentspräsidentin Roberta Metsola verurteilt den Angriff aufs Schärfste. Die Sicherheitsdienste des Parlaments wurden gebeten, besondere Wachsamkeit walten zu lassen. In Folge einer dpa-Meldung berichteten zahlreiche Medien über den Vorfall – darunter Die Zeit, FAZ, Spiegel, Süddeutsche Zeitung, Deutschlandfunk, Stern und t-online.

Seitdem ich den Vorfall öffentlich gemacht habe, habe ich viel Solidarität erfahren – sowohl von meiner Fraktion als auch von vielen anderen Abgeordneten. Vielen Kolleg*innen ist bewusst, dass auch sie potenzielle Ziele von Spionageangriffen sein könnten, etwa aus Russland oder China.

Ich hoffe, dass dieser Vorfall ein Weckruf ist: Wir müssen unsere IT-Systeme stärken und unsere Wachsamkeit erhöhen. Und wir müssen gegenüber solchen Angriffen eine klare diplomatische Haltung einnehmen – ganz gleich, gegen wen sie sich richten. So etwas darf nicht ohne Konsequenzen bleiben.

Neueste Artikel

Zum Inhalt springen