Am 9. Mai war ich in Rostock unterwegs, um dort in meinem Wahlkreis den Europatag zu feiern. Gemeinsam mit den Rostocker Bündnisgrünen stand ich bei bestem Wetter am Universitätsplatz, habe Popcorn verteilt und viele spannende Gespräche geführt. Mit dabei war auch Ole Krüger, Landesvorsitzender und Spitzenkandidat der Grünen in Mecklenburg-Vorpommern.
Der Europatag erinnert an die Schuman-Erklärung von 1950. Der Vorschlag für eine enge europäische Zusammenarbeit nach den verheerenden Erfahrungen von Krieg und Zerstörung hat den Weg zu unserer heutigen Europäischen Union geebnet. Der 9. Mai steht deshalb immer noch für Frieden, Zusammenarbeit und die Idee eines vereinten Europas.
Besonders gefreut habe ich mich am Stand über die vielen Gespräche darüber, was Europa den Menschen in Rostock bedeutet – aber auch darüber, was wir als Europäische Union noch besser machen können.
Rostock wird in vieler Hinsicht von der EU geprägt: mit seinen internationalen Studierenden, als europäisch vernetzter Wirtschaftsstandort und als bedeutende Hafenstadt im Ostseeraum. Rostock ist ein wichtiger Knotenpunkt für Handel, Forschung und Zusammenarbeit und profitiert dabei von offenen Grenzen und enger europäischer Zusammenarbeit. Viele Projekte in den Bereichen Infrastruktur, Wissenschaft, nachhaltige Entwicklung und regionale Förderung werden außerdem durch EU-Mittel unterstützt. Oft wird erst auf den zweiten Blick sichtbar, wie stark europäische Investitionen den Alltag vor Ort mitgestalten.
Der Austausch mit den Menschen in Rostock hat wieder einmal gezeigt, dass Europa nicht nur in Brüssel oder Straßburg stattfindet, sondern auch täglich in Mecklenburg-Vorpommern. Und dass Frieden und Zusammenhalt nie selbstverständlich sind, sondern immer wieder neu erarbeitet werden müssen.




