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25 Jahre Resolution 1325

Vor 25 Jahren hat Resolution 1325 Frauen als zentrale Akteurinnen der Friedens- und Sicherheitspolitik anerkannt – ein Meilenstein, dessen Fortschritte jedoch fragil bleiben. Trotz des klaren Auftrags, Frauen an den Verhandlungstisch zu bringen und geschlechtersensible Perspektiven zu verankern, werden sie gerade in entscheidenden Momenten weiterhin ausgeschlossen. Angesichts globaler Konflikte, autoritärer Tendenzen und eines wachsenden Backlashs gegen Gleichstellung braucht es heute mehr feministische Außenpolitik denn je – ein Thema, das ich zum 25. Jubiläum in vielen Formaten aufgegriffen habe.

Mein WIIS-Policy Brief. Ein persönlicher Blick hinter die Strukturen

Mein WIIS-Policy Brief zeigt, wie schnell Frauen aus Machtstrukturen verschwinden und wie gezielt patriarchale Logiken wirken. Feministische Außenpolitik bedeutet, diese Machtverhältnisse sichtbar zu machen und zu verändern.

Hier geht’s zum Text.

Feministische Friedensförderung in Zeiten des Backlash

Bei der Heinrich-Böll-Stiftung haben wir diskutiert, wie die WPS-Agenda trotz Gegenwinds gestärkt werden kann – durch klare Machtanalysen, ausreichende Ressourcen, Parität und konsequente Umsetzung.

Das gesamte Event gibt es hier:

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Mehr Informationen

Women, Peace & Security im Table.Media-Podcast

Im Table.Media-Podcast spreche ich darüber, warum WPS ins Zentrum sicherheitspolitischer Entscheidungen gehört und wie patriarchale Strukturen Friedensprozesse behindern. Zum Podcast.

Warum das Jahr 2025 ein Wendepunkt ist

1325 wird in einer Zeit globaler Repression, wachsender Autokratie und gezielter Anti-Gender-Kampagnen 25 Jahre alt. Die WPS-Agenda bleibt zentral, weil sie Machtverhältnisse verändert – und genau deshalb angegriffen wird. Europa muss sie stärken, nicht zurückstellen.

Wir dürfen 1325 nicht nur feiern. Wir müssen die Agenda erneuern, verteidigen und weiterentwickeln – für nachhaltigen Frieden und echte Teilhabe.

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